Großbritannien, Lot von elf Farthings von König George V., geprägt in der Royal Mint in London.
Im Lot enthalten sind die Jahre 1916, 1917, 1918, 1919, 1920, 1923, 1924, 1927, 1928, 1929 und 1935.
Vorderseite: unbekröntes Porträt von George V. nach links, ringsum die Umschrift GEORGIVS V DEI GRA:BRITT:OMN:REX FID:DEF:IND:IMP:, ungekürzt Georgius V Dei Gratia Britanniarum Omnium Rex Fidei Defensor Indiae Imperator, also George der Fünfte, von Gottes Gnaden König aller Briten, Verteidiger des Glaubens, Kaiser von Indien. Unter dem Hals stehen die Initialen des Stempelschneiders Edgar Bertram MacKennal.
Rückseite: Britannia sitzend nach rechts, in der linken Hand ein Dreizack, in der rechten ein Schild mit der Union Flag, dahinter das Meer, darüber FARTHING und im Abschnitt die Jahreszahl. Die Rückseite stammt von Leonard Charles Wyon.
Referenzen: die Stücke von 1916 bis 1924 gehören zum ersten Typ von George V., KM# 808, Spink 4059 und 4060, Numista N# 4097. Die Stücke von 1927 bis 1935 gehören zum Typ mit der überarbeiteten Büste, KM# 825, Spink 4061, Numista N# 5545.
Ein Farthing war ein Viertel Penny wert, neunhundertsechzig davon ergaben also ein Pfund. Alle Stücke wurden in Bronze in der Royal Mint auf dem Tower Hill in London geprägt. Im Jahr 1926 wurde das Porträt von George V. überarbeitet, was Sammler modified effigy nennen. Deshalb fällt dieses Lot in zwei Katalogtypen, obwohl das Bild auf den ersten Blick gleich aussieht. Am leichtesten erkennt man den Unterschied an den Initialen unter dem Hals: beim frühen Typ stehen Punkte dazwischen, B.M., beim späteren Typ nicht. Eine Besonderheit steckt ebenfalls in dieser Gruppe. Farthings, die zwischen 1897 und 1917 geprägt wurden, erhielten in der Münze mit Säuredämpfen absichtlich eine dunkle Tönung, weil blanke neue Farthings als Half Sovereigns ausgegeben wurden. Die Kataloge teilen den frühen Typ deshalb in eine dunklere und eine hellere Ausführung. Der Farthing blieb bis Ende 1960 im Umlauf, dann wurde er außer Kurs gesetzt.
vanzandwijkmunten: because one coin is never enough.
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