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Der 100-Franc-Schein Sully ist ein Exemplar, das von der Banque de France ausgegeben wurde und dessen Serie im Jahr 1939 begann. Dieses spezifische Exemplar trägt das Datum des 18. Dezember 1941, was es in die Zeit der deutschen Besatzung Frankreichs einordnet – ein historisch besonders bedeutsamer Kontext für die französische Numismatik. Die Serienreferenz lautet S.27105.
Der Typ Sully verdankt seinen Namen dem berühmten Minister Maximilien de Béthune, Herzog von Sully, Finanzminister unter der Herrschaft Heinrichs IV. Sein Porträt bildet das zentrale Element der grafischen Gestaltung dieses Scheins, als Hommage an eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der französischen Finanzverwaltung des 17. Jahrhunderts.
Aus künstlerischer Sicht zeugt dieser Schein vom typischen Können der Banque de France dieser Epoche, gekennzeichnet durch feine und detaillierte Gravuren, aufwändige ornamentale Kompositionen und den Einsatz von Drucktechniken zur Fälschungssicherheit, die für Banknoten dieser Zeit charakteristisch sind. Der Nennwert von 100 Franc ist auf dem Schein klar angegeben und entspricht einer bedeutenden Stückelung im damaligen französischen Währungssystem.
Die Scheine der Sully-Serie, die während des Zweiten Weltkriegs ausgegeben wurden, sind für Sammler und Historiker von besonderem Interesse, da sie direkt die Kontinuität des Betriebs der französischen Finanzinstitutionen unter dem Vichy-Regime bezeugen. Ausgabedaten wie der 18. Dezember 1941 ermöglichen eine präzise Kontextualisierung des Geldumlaufs in Frankreich während dieser unruhigen Zeit. Die Serie S.27105 stellt ein wesentliches Identifikationsmerkmal für die Authentifizierung und Klassifizierung dieses Exemplars in den Spezialkatalogen der französischen Numismatik dar.
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