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Franquinet/Hammer/Schoenawa Litzmannstadt – ein Kapitel deutscher Geldgeschichte (poln./dt./engl.), 2. Aufl. 2010 Franquinet/Hammer/Schoenawa 2. Auflage 201 Neu

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Beschreibung
Franquinet/Hammer/Schoenawa
Erhaltung: Neu | Abkürzungen
In Litzmannstadt - dem heutigen Lodz - entstand im Frühjahr 1940 das "Gaugetto" des neu gebildeten Warthegaues und gleichzeitg das größte jüdische Ghetto auf deutschem Reichsgebiet. Es unterstand der zivilen Stadtverwaltung. Im Ghetto selbst führte Chaim Rumkowski als Ältester der Juden fast ein diktatorisches Regime. Er war für sämtliche organisatorische Fragen des Ghetto Alltages einschließlich der Versorgung der der Ghetto Bewohner mit Lebensmitteln verantwortllich, für die der Judenrat selbst finanziell aufkommen musste. Eine wichtige Rolle spielten Arbeitsaufträge für deutsche Firmen und die Wehrmacht, die das Ghetto Litzmannstadt nicht nur zur längsten Werkbank Deutschlands machten, sondern den Bewohnern nach Rumkowkis Leitspruch "Unsere Arbeit ist unsere Hoffnung" auch eine gewisse Sicherheit vortäuschte, da man sich zum eigenen Schutz unentbehrlich für die deutsche Kriegswirtschaft machen wollte. Im Mai 1940 sollen noch 5 Millionen Reichsmark im Ghetto umgelaufen sein - Geld, das der Judenrat dringend für Versorgungsaufgaben brauchte. Am 8. Juli 1940 verbot Rumkowski deshalb die Deutsche Reichsmark innerhalb des Ghettos, stellte deren Besitz unter Strafe und führte mit Erlaubnis der deutschen Verwaltung und der Reichsbank eine eigene Ghetto-Währung ein. Die eigene Binnenwährung erlaubte nicht nur die Einbeziehnung regulärer Zahlungsmittel aus jüdischem Besitz, ais dem umfangreich eingehenden Spenden und den Zahlungen für Arbeitsaufträge, sondern schirmte das Ghetto auch finanztechnisch von der Außenwelt ab, indem es den Schwarzhandel behinderte. Die eigene Ghetto-Währung in Litzmannstadt wurde schließlich auch zum Vorbild für die Ghetto-Kronen von Thereseienstadt und ihre Belege sind bis heute eindrucksvolle Zeugnisse des Holocaust.

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