Erhaltungshinweis: Gelocht.
+HEINRICREX
DI VS BII RG
Deutschland / Duisburg Heinrich III. (1039–1056) Pfennig – Ein numismatischer Schatz
Einleitung
Mit diesem Angebot erhalten Sie diesen Duisburger Pfennig Heinrichs III. – ein Original aus der Zeit, die es verkörpert. Katalogisiert als Dbg.316, wiegt die Münze 1,36 g. Salische Pfennige Heinrichs III. dokumentieren das Reich auf dem Höhepunkt seiner mittelalterlichen Macht. Das Stück ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, ein echtes Stück dieser faszinierenden Epoche zu besitzen.
Beschreibung
Silberpfennig der königlichen Münzstätte Duisburg unter Heinrich III., mit Königsnamen +HEINRICREX und Münzstättennamen DI VS BII RG (Duisburg). Das Münzbild entspricht dem im genannten Katalog beschriebenen Typ, mit den Legenden rund um das zentrale Motiv. Von Hand mit handgravierten Stempeln geprägt, ist jedes Exemplar in Prägung und Zentrierung individuell. Die Oberflächen tragen eine feine, alte Sammlungspatina, und die wesentlichen Bildelemente sind gut sichtbar.
Historischer Hintergrund
Heinrich III. (König ab 1039, Kaiser 1046–1056) war der mächtigste der salischen Kaiser und ein Förderer der Kirchenreform. Duisburg, Pfalzort am Niederrhein, besaß eine rege königliche Münzstätte, deren Pfennige den Ortsnamen (DIVSBVRG) tragen und im nördlichen Handel weit verbreitet waren. Weihnachten 1046 wurde Heinrich in Rom von Papst Clemens II. zum Kaiser gekrönt, den er selbst nach der Absetzung rivalisierender Päpste eingesetzt hatte. Die rheinischen Münzstätten seiner Zeit lieferten Geld für einen regen Handel mit Friesland, Sachsen und dem Ostseeraum, wo viele solcher Pfennige später verborgen wurden.
Numismatische Details
Der Pfennig (Denar) war die wichtigste Silbermünze des Reiches und das Rückgrat seines Handels. Beide Legenden sind gut vertreten: der Königstitel +HEINRICREX auf der einen, der Münzstättenname DI VS BII RG für Duisburg auf der anderen Seite. Die Referenz Dbg.316 verweist auf Dannenberg, Die deutschen Münzen der sächsischen und fränkischen Kaiserzeit. Heinrich III. war ab 1039 König und ab 1046 bis zu seinem Tod 1056 Kaiser. Es handelt sich um einen gut dokumentierten Typ und einen schönen Vertreter seiner Serie.
Kulturelle und politische Symbolik
Ein solcher Pfennig war mehr als Zahlungsmittel: Er war ein tragbares Sinnbild der Reichsordnung. Der Herrschername verband die Münze mit der Person an der Spitze der führenden Monarchie der Christenheit, Kreuz- und Kirchenmotive stellten diese Macht in einen sakralen Rahmen. Für die prägende Stadt war die Münze Ausweis von Rang und Zeichen ihrer Rolle im Fernhandel. Dass viele solcher Münzen später in fernen Schatzfunden verborgen wurden, fügt eine weitere Ebene hinzu: Reichssilber wurde Teil des Reichtums anderer Völker. Heinrichs III. Münzen stammen aus dem Höhepunkt salischer Herrschaft, vor den Konflikten des Investiturstreits.
Fazit
Zusammenfassend bieten wir mit diesen Duisburger Pfennig Heinrichs III. ein authentisches und ansprechendes Stück Geldgeschichte an. Die Katalognummer erlaubt eine sichere Einordnung in die Serie. Die Münze vertritt ihren Typ auf ansprechende und ehrliche Weise. Für Sammler und Historiker gleichermaßen ein lohnender Erwerb.
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